Tag 4: Über den Camino del Norte auf den Jaizkibel bei Hondarribia


Hin und zurück, 3,6 km und 169 Höhenmeter

Markierung: Jakobsweg

 

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06.11.2024

 

Gestern haben wir nach drei Tagen Anfahrt endlich Spanien erreicht und auch gleich einen perfekten Stellplatz gefunden. Wir stehen oberhalb der Stadt Hondarribia auf dem Bergrücken des Jaizkibel. Heute wollen wir es langsam angehen und die Strapazen der langen Anfahrt "verdauen". Trotzdem kann ich nicht widerstehen und bin um 7 Uhr schon mit der Kamera unterwegs. Den Sonnenaufgang möchte ich gerne erleben. Die Sonne geht über dem Meer und über der Stadt auf. WOW - was für ein Moment. Wir stehen auf einem Parkplatz und sind nicht alleine. Gut 15 andere Camper stehen hier ebenfalls. Vom großen Dickschiff bis zum kleinen Selbstausbau. Hier ist alles da :-). Es ist ein Kommen und ein Gehen der Campermobile. Um 10.30 Uhr ist dann auch Elke wach :-) und es gibt Frühstück mit Aussicht. Vor unserem Camper sind Schafe unterwegs und beäugen uns beim Frühstück ganz genau, ob nicht doch irgendwo Schafsfleisch auf dem Frühstückstisch steht. Direkt am Camper führt der Camino del Norte, der nördliche Jakobsweg vorbei. Ein Zeichen??? :-). 

Um 12.15 Uhr sind wir dann auch schon soweit und starten unsere Tour zum Jaizkibel und zurück. Über einen Wiesenpfad geht es vorbei an Schafen und Pferden hinauf auf den Berggrat. Die komplette Tour folgt dem Camino del Norte. Die letzten Metern bis zum ersten Aussichtspunkt sind dann sogar mit einigen Felsen, so dass man ein wenig "klettern" muss. Der ganze Abschnitt ist der Hammer. Wir haben ein fantastisches Wetter und eine superduper Aussicht. 

Die meisten Höhenmeter haben wir geschafft und nun geht es mehr oder minder am Grat entlang weiter. Der Pfad ist super zu gehen. Mal sind es Wiesenpfade und mal sind es steinige Pfade. Nach einem halben Kilometer auf diesem Teilstück haben wir unser Ziel erreicht. Von weitem hatten wir schon die Sendeanlage gesehen, die sich hier in der Nähe befindet. Es gibt hier neben dem Gipfelstein noch einige alte Mauern zu entdecken. Die Aussicht hinab auf den Atlantik und die Stadt unter uns ist einfach wunderschön. 

Wir steigen vom Gipfel hinab zur Verbindungsstraße zur Sendeanlage. Dort soll sich laut Landkarte ein Aussichtspunkt befinden und so ist es auch. Wir suchen uns den passenden Stein und machen Pause. Wow, schon ziemlich perfekt heute. Nach einer halben Stunde geht es wieder auf dem gleich Weg zurück und dieses mal mit einer anderen Perspektive. Um 14.30 Uhr kommen wir wieder am Parkplatz, bzw. unserem Stellplatz an. 

Da am Stellplatz gerade die schönsten Plätze freigeworden sind, parken wir um und beschließen noch eine weitere Nacht hierzubleiben. Es gibt Kaffee und Kuchen und wir genießen die Aussicht auf den Atlantik. Die Sonne scheint und es ist superwarm und das im November. Der erste Tag in Spanien ist Hammer.

Um 17 Uhr gibt es Abendessen. Es gibt zwar nur Nudeln mit gaaanz viel Knoblauch, aber die Essen wir hinter dem Van mit der perfekten Aussicht. Das Leben ist schön! :-). Nach dem Sonnenuntergang wird es aber dann auch hier bald recht frisch und wir gehen in den Bus. Heute ist um 20.30 Uhr Schluss und wir gehen ins Bett. 
Morgen geht es nach San Sebastian und dann ist noch eine Tour an der Küste entlang geplant.