Tag 5: San Sebastian und Küstentour beim Leuchtturm von Higuer


Rundweg, 5,6 km und 149 Höhenmeter

Markierung: rot-weiß und Radweg

 

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Landkarte der Tour
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Track für die Tour
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07.11.2024

 

Gestern waren wir auf dem Gipfel des Jaizkibel und übernachtet haben wir auf dem kostenlosen Parkplatz auf dessen Berggrat über Hondarribia. Heute stehen wir um 8 Uhr auf und um 10 Uhr sind wir fertig für die Abfahrt. Der Platz ist wunderschön, aber hier auch richtig viel los (Insta vs. Reality :-)). Wir müssen heute unbedingt ent- und versorgen. Eigentlich wollen wir uns auch San Sebastian anschauen, aber der dortige Stellplatz ist immer voll und die Freistehparkplätze in der Stadt haben alle schlechte Rezessionen (Einbruch) :-(.

Wir fahren über die Küstenstraße hinein nach San Sebastian. Wow - ohne Navi wäre man hier verloren. Einbahnstraßen, eine gewöhnungsbedürftige Verkehrsführung und jede Menge Verkehr. Aber wir schaffen es :-). Unter einer Autobahnbrücke beim Fußballstadion gibt es eine Entsorgungsstelle (gebührenfrei), die wir nutzen. Dann geht es wieder raus auf der Stadt. An einer Autobahnraststätte holen wir uns Diesel und können dort auch kostenlos Wasser tanken. Tja, nachdem es in San Sebastian tatsächlich keinen Platz für uns gab, fahren wir über die Autobahn zurück nach Hondarribia. 

Von Hondarribia führt eine Singleroad zum Leuchtturm von Higuer. Dort ist vor dem Campingplatz ein großer Parkplatz (wir haben übrigens während der kompletten VanLife Reise immer die Parkkralle angebracht). Um 12.20 Uhr sind wir dann soweit und starten mit unserer Wanderung. Die Tour ist mit rot-weiß markiert. Nachdem wir den Leuchtturm fotografiert haben, führt ein Pfad hinter dem Parkplatz aus dem Ort hinaus. Wir umrunden die Kläranlage :-) und dann verlassen wir den Weg nach rechts auf einen Pfad und sind auch schon gleich an der Atlantikküste. Eine wundervolle Steilküste. Der Wanderweg ist gesäumt von den schönsten Pflanzen und die Sonne scheint über dem ruhigen Meer. TOP.

Wir erreichen zuerst die Bucht Esteko badia und müssen dort ein wenig bergab, einen Bach überqueren und dann gleich wieder hinauf auf eine Anhöhe mit Aussicht wandern. Der Pfad ist echt super. Es geht wieder steil bergab und wir kommen an der nächsten Bucht Baxuko Badia vorbei. Der Strand ist aber voller riesiger Steine, so das wir nur vom Wanderweg aus die Atmosphäre genießen. Dann geht es wieder ein wenig bergauf und durch ein Waldstück. 200 Meter nach der Bucht treffen wir auf eine Kreuzung (nach links geht es zum Radweg, der nur 20 Meter entfernt im Landesinneren verläuft), auf die wir am Rückweg wieder treffen werden. Es geht nun weiter über der Küste am Atlantik entlang. 

Wir verlassen das Waldstück wieder und es geht wieder bergab. Wir sehen bereits die nächsten steinige Bucht mit dem Namen Plantainaundi. Über eine felsige Serpentine erreichen wir den Steinstrand der Bucht. Mit einem größeren Sprung queren wir den Bach. Auf einer Mauer eines Kraftwerks machen wir Pause und genießen das Meeresrauschen und die Sonne. Freilaufende Kühe schauen uns genau zu, was wir hier machen. 

Eigentlich wollten wir eine größere Runde gehen, aber wir müssen heute noch einkaufen, noch einen Stellplatz finden und Elke will noch an einen Sandstrand. Wir verlassen die Markierung rot-weiß und steigen über einen sehr steilen Weg ins Landesinnere, wo wir auch gleich auf den Radweg treffen, der parallel zum Wanderweg im Wald verläuft. Auf diesem geht es nun wieder zurück. Nach einem guten Kilometer auf dem breiten Waldweg beschließen wir doch wieder zurück auf den Küstenpfad zu wechseln. Dieser ist einfach schöner :-). Es gibt immer wieder unmarkierte Verbindungswege. So gehen wir die letzte zwei Kilometer auf dem bekannten und vor allem wunderschönen Küstenpfad zurück bis zum Leuchtturm.  

Es ist jetzt 15 Uhr wir fahren zum Lidl für den ersten Einkauf in Spanien. Gewohnt gut und die meisten Produkte gibt es bei uns auch. Nur das Gemüse und das Obst sind von besserer Qualität und sogar günstiger. Um 17 Uhr fahren wir zum Stadtstrand von Hondarribia. Er ist mehrere 100 Meter lang und einfach nur riesig. Zum Baden ist es zu kalt, aber die Füße haben jetzt schon mal Atlantikwasser gespürt. Elke ist zufrieden :-). Auf dem großen Parkplatz ist das "nächtigen" zwar nicht erlaubt, wird aber im Winter wird es geduldet, solange man sich an die Regeln hält. Sprich kein Campingverhalten zeigen, dazu gehört auch keine Keile nutzen und die Trittstufe nicht ausfahren. Die Polizei fährt mehrfach vorbei und es ist alles gut. Wir bleiben hier. Zum Sonnenuntergang laufen wir nochmals vor an die Bootsanlegestelle und machen ein paar schöne Fotos. Auf dem Foto mit dem Pfeil sieht man, wo wir die letzten beiden Tage auf dem Jaizkibel übernachtet haben. Heute gibt es Baguettes mit Currypaste und Gemüse und 21 Uhr ist Schluss für heute.

Morgen wollen wir uns noch Hondarribia anschauen und dann geht es ins Inland zur Wüste Bardenas Reales.