Tag 6: Stadtrunde Hondarribia und Fahrt zur Wüste Bardenas Reales


Rundweg, 5,6 km und 112 Höhenmeter
Markierung: keine

 

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08.11.2024

 

Gestern waren wir in San Sebastian und haben am Cabo und Leuchtturm von Higuer die erste Küstenwanderung unternommen. Übernachtet haben wir auf dem kostenlosen Parkplatz am Yachthafen und Strand von Hondarribia. 

Heute wollen wir die Stadt Hondarribia erkunden und dann geht es ins Landesinnere zur Wüste Bardenas Reales.

Die Nacht war ruhig, nur abends sind ein paar Jugendliche mit den Bikes und Autos mit lautem Auspuff mehrfach vorbeigefahren. War aber alles save und absolut OK. Auch die Polizei kam mehrfach am Parkplatz vorbei, aber für uns ebenfalls alles save, denn wir haben uns an die spanische "Übernachtungsetikette" gehalten. Wir stehen heute schon um 7 Uhr auf und laufen vor zur Hafenmauer, um den Sonnenaufgang zu genießen. Dann wärmen wir uns beim Frühstück erst einmal auf, denn heute war es recht frisch. 

Um 10 Uhr geht es dann los und wir laufen direkt vom Jachthafen hinein in den Ort. Unsere Ziele sind La Marina, das Fischerviertel mit seinen farbigen Häusern, die Burg an der Plaza de Armas von Kaiser Karl V., die gotische Kirche Santa Maria de la Asuncion und das alte Rathaus. Wir laufen einmal gefühlt durch alle Gassen der Altstadt. Dann geht es einmal um die begehbare mächtige Stadtmauer. Man fühlt wie reich und mächtig die Stadt schon im Mittelalter gewesen sein muss. Hondarribia ist auf jeden Fall eine Stadtrunde wert. Gegen 12.30 Uhr sind wir wieder im CamperVan und es gibt einen Kaffee und Süßteile. Neben uns steht ein Camper mit Parkkralle. Wir denken, dass er einfach schon mehrere Tage hier stand. Außerdem ist er mit seinen gut 8 Metern viel zu lange für den Parkplatz. Für uns wichtig zu wissen, wir müssen genau aufpassen, wenn wir freistehen. 

Um 13 Uhr ist es dann aber soweit :-) - Elke muss ins Wasser. Die Wassertemperatur liegt bei 17 Grad und sie ist die einzige die (ohne Neopren) im Wasser ist. "Fast erfroren" steigt sie wieder aus dem Wasser :-). Nach einer Reklamation von Elke soll ich die Wörter "Fast erfroren" in "erfrischend und wohltuende Wassertemperatur" ändern :-). Ich habe nur die Füße reingehalten und das hat schon mal gereicht. Sagen wir mal: Das Wasser war nicht warm. 

Um 14 Uhr starten wir dann und verlassen nach drei Tagen Hondarribia. Wir machen uns auf zur Wüste Bardenas Reales. Über die Autobahn geht es erst einmal nach San Sebastian und von dort ins Inland. Durch eine wilde Gebirgslandschaft verlassen wir die Küste und fahren nach Pamplona. Aus dem Gebirgsland wird eine Hochebene und nach 206 km erreichen wir die Halbwüste Bardenas Reales. Wir haben uns einen kostenlosen Stellplatz am Ort Cabanillas rausgesucht. Er ist super angelegt, als wir um 17 Uhr ankommen. Es gibt alles, was das Camperherz begehrt. Wir stehen hier so gut wie alleine, denn es ist nur noch ein zweiter Camper auf dem großen Platz. Als erstes ziehe ich wieder mal die Radmuttern nach, denn auf der Autobahn hatten wir ein sehr unangenehmes "rütteln" in der Lenkung. Ich glaube wir müssen die nächsten Tage die Reifen wuchten lassen? Als Abendessen gibt es heute vegetarische Cheeseburger mit viel Gemüse und einen Schnaps aus dem Bayerischen Wald. Um 21 Uhr gehen wir ins Bett. 


Morgen wollen wir in die Wüste Bardenas Reales. Es gibt dort eine 34 km lange Rundfahrt mit vielen Highlights am Weg.