11.11.2024
Die letzten beiden Tage waren wir in der sehenswerten Wüste Bardenas Reales unterwegs und haben vor den Toren dieser in Valtierra übernachtet. Heute geht es wieder zurück an Meer.
Wir stehen um 8.30 Uhr auf und machen den Camper flott (ent- und versorgen). Um 10.45 Uhr machen wir uns auf in eine Werkstatt. Seitdem wir losgefahren sind, haben wir ein "rütteln" in der Lenkung, wenn wir schneller als 130 km/h fahren. Nur ein paar KM weiter ist eine Reifenwerkstatt mit sehr guten Bewertungen im Netz. Wir kommen ohne Termin, aber das ist kein Problem. Wir kommen sofort an die Reihe und zwei Mechaniker sehen sich unseren Camper an. Nachdem die vorderen beiden Räder gewuchtet wurden, können wir wieder los. Das Ganze hat genau EUR 23 gekostet, eine halbe Stunde gedauert und die Kommunikation funktioniert gut mit dem Google Translator. Vielen DANK für den superfreundlichen Service. Wir kaufen noch im hiesigen Supermarkt Dia ein und dann machen wir uns wieder auf den Weg in Richtung Meer, bzw. in Richtung Bilbao.
Um 13 Uhr geht es dann wieder auf die Piste, dieses Mal aber nach zwei Tagen Schotterpiste auf die Autobahn-Piste. Über die AP68 geht es in Richtung Bilbao, bzw. wollen wir nicht in die Stadt, sondern in das Biosphärenreservat Urdabei. Einen Stellplatz zu finden ist dieses Mal ein wenig schwieriger. Am dritten Platz haben wir Glück. Es ist 16.30 Uhr als wir in der Stadt Gernika ankommen. Insgesamt waren es heute gut 250 km. Heute stehen wir auf einem großen Parkplatz mitten in einem Wohngebiet. Es geht erst einmal durch die Stadt auf der Suche nach einem guten Restaurant. Das ist gar nicht so einfach :-). Es haben zwar etliche Lokale geöffnet, aber das sind mehr Pubs, die auch super gut gefüllt sind. Google hilft auch nicht weiter, denn entweder haben die Restaurants geschlossen oder es gibt sie gar nicht mehr. Nach 8 km kreuz und quer durch den Ort inkl. Sightseeing landen wir bei einer Pizzeria to go :-)-. Die Pizzen war sehr gut. Um 19.30 Uhr sind wir zurück am Camper und um 22 Uhr ist Schluss für heute.
Gernika hat leider auch eine sehr traurige deutsche Geschichte, wie wir heute erfahren haben:
Wikipedia: Am 26. April 1937, während des Spanischen Bürgerkriegs, flogen Kampfflugzeuge der deutschen Legion Condor und des italienischen Corpo Truppe Volontarie mit Spreng-, Splitter- und Brandbomben den Luftangriff auf Guernica. Bei den darauf folgenden Großfeuern kamen mehrere hundert Menschen, nahezu ausschließlich Zivilisten, ums Leben. Noch im selben Jahr schuf Pablo Picasso für die Pariser Weltausstellung das Gemälde Guernica oder Die Schrecken des Krieges, das Gernikas Zerstörung zu einem weltweit bekannten Sinnbild der Kriegsächtung hat werden lassen. In Spanien und Deutschland hingegen kam es erst nach dem Ende der Diktatur Francisco Francos ab den späten 1970er Jahren zur historischen Aufarbeitung des Geschehens und zu Schritten der Aussöhnung. Gernikas 2003 eröffnetes Friedensmuseum ist zugleich Friedensforschungsstätte.
Morgen schauen wir uns die Stadt noch einmal im Tageslicht an und dann geht es in das Biosphärenreservat Urdabai und hinauf auf den Berg Ataxarre.
Mein beiden Wanderführer:
"Die 20 schönsten Touren zwischen Straubing und Sankt Englmar" und "Die schönsten 20 Touren zwischen Straubing und Waldmünchen" sind erschienen. Erhältlich
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Viel Spaß dabei!
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